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Sans Soucis ...

Eine Garten-„Perle" in Köln-Rondorf

 

Als ich den Brief von Sylvia Groll erhielt, in der sie in kurzen Worten ihren Garten darstellte, untermalt mit ein paar zauberhaften Fotos, wusste ich sofort: Diesen Garten muss ich besuchen!

Was man mit gärtnerischem Talent, der nötigen Hingabe und Phantasie einem handtuchschmalen, gerade einmal 180 Quadratmeter großen Gartengrundstück abringen kann, offenbart sich in dieser wahrhaften Gartenperle in Rondorf.

Es ist nicht der erste Garten, den Sylvia Groll gestaltet hat, und bereits vor ihrem Einzug im Jahr 2001 stand gedanklich die Planung fest. Die Grolls sind mehrfach im Leben umgezogen und Sylvia Groll hat jedem Haus eine grüne Seele in Form eines stimmungsvollen Gartens eingehaucht. Auch einen Bauerngarten hat die passionierte Gartenliebhaberin bereits angelegt – doch dieses schmale Reihenhausgrundstück stellte eine besondere Herausforderung dar und lieferte den Beweis, dass man auch aus dem kleinsten Stückchen Grün eine kleine Welt für sich schaffen kann…

 


 

 

 


Von der Leichtigkeit des Seins

Ein fröhlich-bunter Künstlergarten in Rodenkirchen

 

Der Vorgarten lässt es schon erahnen – hier leben Menschen für die ein Garten mehr ist als ein Stück Grün mit Blumenbeeten. Den ersten Eindruck vermittelt ein „Herr“, der ein wenig versteckt hinter Stauden auf einer Bank am Haus sitzt und der sich dem Augenschein nach gerade ein Päuschen gönnt. Der genüsslich dreinblickende Mann, der es sich hier gemütlich macht, entpuppt sich als ein Objekt aus Ton aus der Hand der Hausherrin, Elisabeth Wegener-Botz, die ihre Freude nicht nur am Gärtnern hat, sondern auch am kreativen Schaffen.

Bei näherem Hinsehen erblickt man überall kleine Details, die das Auge erfreuen. Kein Blumentopf ohne künstlerische Gestaltung, hier ziert ein Hund den tönernen Topf, dort sind es menschliche Gestalten. Kunstvoll nachempfundene figurative Elemente schmücken beinahe alles, was das Auge erblickt und fügen sich harmonisch in die Umgebung ein. In zarten, pastelligen Farben gehalten, dominieren diese Objekte nicht, sondern untermalen sanft den Zauber der Fröhlichkeit, der diesem Garten zueigen ist.

Im August lachen einen pausbäckige, dicke Äpfel an Mini-Spalierbäumen an, unterpflanzt mit Zwergrosen, die den Äpfeln ein Bett aus Blüten bereiten. In Reih und Glied stehen diese winzigen Spalierbäumchen und man kann kaum der Versuchung widerstehen, sich einen Apfel zu stibitzen. Einladender kann ein Entree kaum sein – ein großer alter Brunnen, aus dem das Wasser im tiefen Ton gluckert, spendet kühlende Frische und voller Spannung betritt man das Haus, um den eigentlichen Garten kennenzulernen…

 

 


 

 

 

 

Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden

Ein überbordender Staudengarten in Rodenkirchen

 

Mitten in Rodenkirchen ein Kleinod für die Sinne? Man mag es kaum glauben, aber unweit des Ortskerns, etwas versteckt liegend, findet sich ein Stück liebevoll umsorgte Natur, das alle Sinne anspricht: der Hausgarten Maintzer.

Zum Zeitpunkt meines Besuches empfängt mich eine Sinfonie in Blau. „Ja, momentan hat er seine blaue Phase, erzählt die Hausherrin Annche Maintzer beinahe beiläufig, gerade so, als ob die blaue Blütenpracht, die den Gast in ihrem Garten empfängt, sich per Zufall entfaltet hätte – ohne eine pflegende und wissende gärtnerische Hand.

Es ist einer der ganz wenigen sonnigen Tage in einem sonst eher verregneten Mai, als ich den Garten kennenlerne und ich muss mich sputen, ein paar Eindrücke für die Kamera einzufangen, ehe das graue Wolkenpanorama wieder überwiegt und die sommerlich überbordende Pracht ungezählter Stauden und Frühsommerblüher ihre Leuchtkraft verliert. Der Garten Maintzer existiert seit über einem Vierteljahrhundert und er hat im Laufe der Jahre oft sein Gesicht gewechselt. Das flache Stück Grasland von einst ist einem lieblichen, hügelig angelegten Idyll gewichen, das ganzjährig seine Reize entfaltet…

 

 

 

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